Wir schauen hin - 
keine Chance für sexualisierte Gewalt

Ein Gemeinschaftsprojekt des Landessportbundes Rheinland-Pfalz, der Sportjugend Rheinhessen, der
Sportjugend Rheinland sowie der Sportjugend Pfalz.

Kinderschutz und Prävention

Kinder und Jugendliche sollen sich bei uns sicher fühlen

Sport soll Spaß machen, Gemeinschaft schaffen und Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit geben, sich zu entwickeln, neue Freundschaften zu schließen und ihre eigenen Fähigkeiten zu entdecken.

Als Sportverein tragen wir dabei eine besondere Verantwortung für die Kinder und Jugendlichen, die uns anvertraut sind.

Der TuS 1904 Dichtelbach e.V. möchte ein Ort sein, an dem sich Kinder und Jugendliche sicher, respektiert und wohl fühlen.

Deshalb nehmen wir den Schutz von Kindern und Jugendlichen und die Prävention von Gewalt sehr ernst.

Nähe und Distanz im Sport

Körperlicher Kontakt gehört in vielen Sportarten ganz selbstverständlich dazu – beispielsweise im direkten sportlichen Wettkampf oder bei Hilfestellungen und Korrekturen während des Trainings. Gerade deshalb ist es wichtig, einen verantwortungsvollen und bewussten Umgang mit Nähe und Distanz zu schaffen und Kinder und Jugendliche vor möglichen Grenzverletzungen zu schützen.

Unter sexualisierter Gewalt versteht man jede Form von Gewalt oder Übergriffigkeit, bei der eine Macht-, Vertrauens- oder Abhängigkeitsposition ausgenutzt wird, um die eigenen sexuellen Interessen oder Bedürfnisse gegenüber einer anderen Person durchzusetzen. Dabei geht es nicht ausschließlich um Handlungen mit Körperkontakt. Auch sexualisierte Gesten, Bilder, Nachrichten, Bemerkungen oder andere verbale und nonverbale Handlungen können Formen sexualisierter Gewalt darstellen.

Besonders im Sport können bestehende Vertrauens- und Abhängigkeitsverhältnisse eine Rolle spielen. Trainerinnen und Trainer, Übungsleiterinnen und Übungsleiter sowie andere Betreuungspersonen tragen deshalb eine besondere Verantwortung im Umgang mit Kindern und Jugendlichen.

Klare und verbindliche Verhaltensregeln schaffen Orientierung und machen deutlich, wo persönliche Grenzen liegen. Sie helfen dabei, unangemessenes Verhalten frühzeitig zu erkennen, Grenzüberschreitungen vorzubeugen und potenziellen Tätern den Zugang zu entsprechenden Situationen zu erschweren.

Gleichzeitig geben klare Regeln unseren Trainerinnen und Trainern sowie Übungsleiterinnen und Übungsleitern Sicherheit im täglichen Umgang mit Kindern und Jugendlichen. Sie schaffen Transparenz, fördern einen professionellen Umgang mit Nähe und Distanz und können dazu beitragen, Missverständnisse sowie unbegründete Verdächtigungen zu vermeiden.

Unser Ziel ist es, eine Vereinskultur zu schaffen, in der persönliche Grenzen respektiert werden und sich Kinder und Jugendliche sicher und geschützt fühlen.

Unser Präventionskonzept

Wir haben ein Präventionskonzept zum Kinder- und Jugendschutz entwickelt.

Damit möchten wir nicht erst reagieren, wenn etwas passiert, sondern bereits im Vorfeld dazu beitragen, Risiken zu erkennen, Grenzverletzungen zu vermeiden und ein respektvolles und achtsames Miteinander zu fördern.

Unser Präventionskonzept bildet dabei einen verbindlichen Rahmen für den Umgang mit Kindern und Jugendlichen in unserem Verein.

Dabei setzen wir insbesondere auf:

  • einen respektvollen und wertschätzenden Umgang
  • klare Regeln für den Umgang mit Kindern und Jugendlichen
  • die Wahrung von persönlichen Grenzen
  • einen angemessenen Umgang mit Nähe und Distanz
  • die Sensibilisierung unserer Übungsleiterinnen und Übungsleiter
  • klare Ansprechpartner bei Fragen, Sorgen oder Verdachtsfällen

Prävention und Kinderschutz geht uns alle an

Kinderschutz kann nur funktionieren, wenn alle Beteiligten aufmerksam sind und Verantwortung übernehmen.

Deshalb möchten wir unsere Übungsleiterinnen und Übungsleiter, Betreuerinnen und Betreuer sowie alle weiteren Verantwortlichen im Verein für das Thema sensibilisieren.

Kinder und Jugendliche sollen wissen, dass sie sich jederzeit an eine Vertrauensperson wenden können, wenn sie sich unwohl fühlen oder eine Situation als unangenehm oder übergriffig erleben.

Wir schauen hin: Grenzverletzungen und Gewalt haben in unserem Verein keinen Platz.

Wir nehmen Hinweise und Sorgen ernst und möchten eine offene Vereinskultur schaffen, in der Probleme angesprochen werden können.

Wenn etwas nicht richtig ist, darf und soll darüber gesprochen werden.

Kontakt

Stephan Springer

E-Mail: vorsitz@tus-dichtelbach.de

©TuS 1904 Dichtelbach e.V.

Alle Rechte vorbehalten.

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